Verleihung der St. Georgs-Plakette

Am 31.03. fand in Neustadt-Mußbach eine Feier zum Thema “100 Jahre Pfadfinden in Deutschland” statt, in deren Rahmen die St.Georgs-Plakette verliehen wird, die Pfadfinder auszeichnet, die heute wichtige Positionen in der Gesellschaft innehaben. Einige Lohengriner hatten sich um 12:00 Uhr zusammen mit anderen GABlern im alten Herrenhof in Mußbach getroffen, um bei den Vorbereitungen für die Feier zu helfen. Zuerst stellten wir eine Superjurte auf, was einige Zeit dauerte, da es sehr windig war und die Jurte auf Kies aufgebaut werden sollte. Nach gefühlter Ewigkeit waren dann alle Heringe eingeschlagen und die Jurte stand sicher. Danach gab es erst einmal Mittagessen, wir konnmten uns mit Gemüsesuppe von den Strapazen des Vormittags erholen. Im Anschluss richteten wir den großen Festsaal her: Wir wechselten Tischdecken aus, dekorierten die Tische und die Bühne, stellten Stühle und deckten alle Tische. Um ca. 14:30 kamen dann die ersten Gäste. Unsere Aufgabe war es dabei, Kuchen zu verteilen und Lieder zu singen. Da die Veranstaltung vom VDAPG (Verband Deutscher Altpfadfindergilden) organisiert worden war, waren vor allem ältere Pfadfinder unter den Gästen, so dass wir auch zusammen mit ihnen singen konnten. Dabei lernten wir auch ein neues Lied kennen, dass zum Abschluss der Veranstaltung gesungen werden sollte und daher im Vorfeld eingeübt wurde. Bis zum offiziellen Beginn der Veranstaltung konnten wir uns auch die Austellung über 100 Jahre Pfadfinden in Deutschland anschauen und viele interessante Gespräche mit älteren Pfadfindern führen. Um 18:00 Uhr begann dann die Feier, währenddessen hörten wir den Vor- und Beiträgen auf der Bühne zu. Neben der Verleihung der Plakette war ein langer Vortrag über die Geschichte der Pfadfinder in Deutschland einer der Höhepunkte der Feier, dem wir aufmerksam zuhörten, obwohl wir das Verhalten einiger schlafender Gäste in unserer Nähe als sehr störend empfanden. Leider konnte die Plakette nicht an Horst Köhler und Norbert Blüm verliehen werden, da sie durch andere Termine verhindert waren. Nach der ca. Dreistündigen Feier verteilten wir Brezeln an jeden der Tische und liefen herum, um Wein und Wasser auszuschenken. Außerdem hielten wir immer nach leeren Flaschen Ausschau und versuchten, den Gästen ihre Fragen zu beantworten. Insgesamt war die Aktion sehr interessant und hat uns auch Spaß gemacht, obwohl wir nach einer langen Heimfahrt erst spät nach Hause kamen.

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